1/7 Wir informieren über Tabuthemen aus unserem Berufsalltag.

Die Geschichte des Sarges 1/7


In vielen Ländern, wo der muslimische Glauben vorherrscht, wird ein Sarg lediglich als Überführungsmittel bis zum Grab eingesetzt, vorher wird der Körper in Tücher eingewickelt und so der Erde übergeben. Bei uns gibt es, je nach Bestattungsart, zwei verschiedene Anwendungen wie ein Sarg Verwendung findet.


Unabhängig von einer Erdbestattung oder Kremation wird der Verstorbene dann meist im Sarg schön zurecht gemacht, damit sich Angehörige und Freunde verabschieden können. Bei einer Feuerbestattung wird der Verstorbene dann direkt ins Krematorium gebracht. Bei einer Erdbestattung gelten, je nach Friedhofverordnung, unterschiedliche Vorschriften, die in Bezug auf Materialien eingehalten werden müssen.


Bei den Massen des Sarges kommt es immer auf die Grösse und das Gewicht des Verstorbenen an und es gilt eine gesetzliche Frist von 48h einzuhalten, bevor eine Bestattung oder Kremation durchgeführt wird. Übrigens galt es seit jeher als pietätlos einen noch warmen Körper einzusargen. Nach der Vorstellung, dass „das Leben im Blut sei“, erhielt ein unerwartet Verstorbener katholischen Glaubens die letzte Ölung, solange er noch warm - also noch Leben im Blut war. Und die Voraussetzung dafür war eben, dass der Körper noch nicht im Sarg war.


Hätten Sie‘s gewusst?


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