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Bestattungsinstitut Harfe GmbH

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Ein Erinnerungsdiamant aus Asche: Was wichtig ist

Autorenbild: Esther Zürcher
Esther Zürcher
vor 9 Stunden
3 Min. Lesezeit

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie oft man auf den Friedhof geht und ob die ganzen Kosten dafür nicht anders besser eingesetzt wären? Ein Erinnerungsdiamant aus einem Teil der Asche wird nicht nur zu einem Schmuckstück, sondern auch zu einem wertvollen Erbstück. Wir zeigen auf was wirklich geschieht.


Ein Erinnerungsdiamant in einer geöffneten Schmuckschatulle liegt auf einem Holztisch neben Informationsbroschüre, Notizbuch mit Fragen und Lesebrille.
Erinnerungsdiamant und offene Fragen zum Ablauf

Eine Möglichkeit unter vielen, die auch später getroffen werden kann.

Ein Erinnerungsdiamant aus Asche kann für Angehörige eine individuelle Form der Erinnerung sein. Er ist jedoch weder eine Verpflichtung noch die einzig passende Möglichkeit nach einer Feuerbestattung. Wichtig ist, dass die Entscheidung zum Menschen, zur Familie und zur gewünschten Form des Umgangs mit der Asche passt.


Je nach Kanton kann die Beisetzung einer Urne individuell oder auch als offene Asche erfolgen. Eine Beisetzung ausserhalb eines Friedhofs ist ebenfalls unter bestimmten Voraussetzungen möglich, wenn man die umweltrechtlichen Vorgaben einhält.


Ein persönliches Gespräch hilft, die Möglichkeiten in Ruhe zu sortieren. Das Bestattungsinstitut Harfe begleitet Angehörige dabei und klärt, welche Schritte im konkreten Fall sinnvoll und rechtlich möglich sind.


Wie viel Asche wird für einen Erinnerungsdiamanten aus Asche benötigt?

Algordanza in Domat/Ems hat sich als internationaler Marktführer einen Namen gemacht und arbeitet mit dem Bestattungsinstitut Harfe Hand in Hand zusammen. Bereits 250 Gramm Kremationsasche, also ein kleiner Teil der kompletten Asche, reicht als Ausgangsmenge für die Entstehung eines echten Diamanten. Daraus wird zunächst Kohlenstoff isoliert, weiter aufbereitet und anschliessend unter kontrollierten Bedingungen zum Diamanten geboren. Eine Teilentnahme der Asche hat den Vorteil, dass die nicht verwendete Kremationsasche an das Bestattungsinstitut zurückgeführt und anschliessend traditionell beigesetzt werden kann. (algordanza.com)


Sprechen Sie sich frühzeitig mit dem Bestattungsinstitut ab: Soll die Restasche in einer Urne zurückkehren? Ist eine Beisetzung vorgesehen? Oder ist eine andere Lösung gewünscht? Diese Frage sollte vor der Übergabe verbindlich geklärt werden. Sie schafft Klarheit und verhindert, dass Angehörige später unter Zeitdruck entscheiden müssen.


Transparenz zur Kohlenstoffquelle gehört zur Entscheidung dazu

Bei einem Erinnerungsdiamanten aus Asche ist die Herkunft und Nachvollziehbarkeit des Kohlenstoffs für viele Angehörige eine zentrale Frage. Algordanza erklärt, dass der Kohlenstoff aus der übergebenen Asche isoliert wird. Das Unternehmen weist zugleich darauf hin, dass neutraler Kohlenstoff ergänzt wird, wenn die vorhandene Menge oder Konzentration, zum Beispiel bei der reinen Haarentnahme, für das Diamantwachstum nicht ausreicht.


ine Frau steckt in einem hellen Schlafzimmer einen schlichten Diamantring mit Erinnerungsdiamant an den Finger; daneben liegen Schmuckschatulle und Informationsunterlagen.
Erinnerungsdiamant als persönlicher Diamantring

Wer sich für einen Erinnerungsdiamanten entscheidet, möchte nachvollziehen können, wie dieser entsteht. Dazu gehört auch die Frage nach der Herkunft des verwendeten Kohlenstoffs. SRF (srf.ch) thematisierte 2020, dass sich der Kohlenstoff im fertigen Diamanten nur mit sehr aufwändigen Verfahren eindeutig zu einer bestimmten verstorbenen Person zuordnen lässt.


Algordanza mit Sitz in Domat/Ems gehört zu den international führenden Anbietern von Erinnerungsdiamanten. Das Unternehmen setzt auf einen transparenten, dokumentierten Herstellungsprozess mit klaren Qualitätskontrollen nach Schweizer Standards. Eine eindeutige Identifikationsnummer begleitet die übergebene Asche durch sämtliche Verarbeitungsschritte bis zum fertigen Diamanten. So bleibt die Zuordnung während des gesamten Herstellungsprozesses nachvollziehbar.


Von der Übergabe bis zur Rückkehr des Diamanten

Nach der Kremation wird ein Teil der Asche aus der Urne entnommen, sorgfältig beschriftet und an Algordanza übergeben. Von jetzt an begleitet eine eindeutige Identifikationsnummer den gesamten Prozess von der Reinigung der Asche bis zum eigentlichen Diamant-Wachstum. So kann sichergestellt werden, dass der Diamant auch tatsächlich aus der richtigen Asche entsteht. Ein Diamant entsteht unter gewaltigem Druck, der über vier bis acht Monate konsequent aufrecht erhalten bleibt. Ein weiteres Qualitätsmerkmal: Diamanten, die in wenigen Wochen geliefert werden, sind zweifelhaft. Die Übergabe des fertigen Erinnerungsdiamanten erfolgt danach über das Bestattungsinstitut Harfe oder direkt beim Hersteller in Domat/Ems.


Fachperson erklärt einer Angehörigen an einem Beratungstisch die Teilentnahme mit versiegelter Dose und Präzisionswaage; daneben liegt ein ungefasster Erinnerungsdiamant in einer kleinen Schachtel.
Teilentnahme für einen Erinnerungsdiamanten verständlich erklärt

Wir begleiten Angehörige durch gezielte Fragen und beantworten Unklarheiten: Welche Unterlagen sind nötig? Wie wird die Teilentnahme organisiert? In welcher Form möchte man den Diamanten erhalten? Was wird dokumentiert? Und wie soll mit der Restasche umgegangen werden? Das Bestattungsinstitut Harfe unterstützt bei der Koordination und sorgt dafür, dass die einzelnen Schritte nachvollziehbar bleiben.


Raum für eine informierte, persönliche Entscheidung

Ein Erinnerungsdiamant kann eine passende Form der Erinnerung sein. Er muss es nicht. Entscheidend ist, dass Sie den Ablauf verstehen, offene Fragen stellen können und für die verbleibende Asche eine stimmige Lösung finden. Wenn Sie diese Möglichkeit prüfen möchten, nehmen Sie sich Zeit für eine persönliche Beratung. Das Bestattungsinstitut Harfe erklärt den Ablauf transparent, beantwortet Ihre Fragen und unterstützt Sie bei den nächsten Schritten.

 
 
 

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