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Bestattungsinstitut Harfe GmbH

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Kreative Abschiede: Kuriose Bestattungsarten

  • Autorenbild: Esther Zürcher
    Esther Zürcher
  • vor 3 Tagen
  • 5 Min. Lesezeit
Der Tod ist ein Teil des Lebens und gehört ebenso zum menschlichen Dasein wie die Geburt. Gleichzeitig liest man im Internet, in Medien und auf Social Media immer häufiger von neuen, teils überraschenden Formen des Abschieds. Manche wirken ungewöhnlich, andere fast futuristisch, wieder andere sind kulturell geprägt oder Ausdruck eines starken persönlichen Wunsches. In diesem Blog greifen wir einige dieser Möglichkeiten auf. Nicht, weil wir sie anbieten oder befürworten, sondern weil wir informieren möchten. Unser Alltag als Bestattungsinstitut zeigt uns immer wieder, wie vielfältig die Vorstellungen rund um den letzten Weg geworden sind. In diesem Artikel stellen wir einige kuriose und kreative Bestattungsarten vor, die zum Nachdenken anregen und einen Einblick in die grosse Bandbreite heutiger Abschiedsformen geben.

Von Särgen als Möbelstück bis zur Asche im Feuerwerk

In den letzten Jahren hat sich das Bewusstsein für individuelle Bestattungen stark gewandelt. Immer mehr Menschen suchen nach Möglichkeiten, ihre letzte Ruhestätte so einzigartig wie ihr Leben zu gestalten. Dies hat dazu geführt, dass sich zahlreiche kreative Ansätze entwickelt haben, die von der herkömmlichen Bestattung abweichen. Die Wahl der Bestattungsart spiegelt oft die Persönlichkeit des Verstorbenen wider und ermöglicht den Hinterbliebenen, auf eine besondere Art und Weise Abschied zu nehmen, auch in Form von kreativer Bestattungsarten.


Warum Särge als Möbelstücke?
Sarg als Möbelstück
Ein Möbelstück, welches später als Sarg dient

Dabei wird ein Sarg bereits zu Lebzeiten so gestaltet, dass er im Alltag als Möbel genutzt werden kann, zum Beispiel als Bank, Bar, Schrank oder Sideboard. Erst im Todesfall wird dieses Stück dann zu seiner eigentlichen Funktion als Sarg verwendet. Solche Konzepte gibt es tatsächlich. Ein deutscher Hersteller beschreibt etwa Möbel-Särge, die vor dem Tod als Bar, Bank, Bücher- oder Barschrank genutzt werden können.


Der Gedanke dahinter ist vielschichtig. Für manche Menschen ist es ein bewusster Umgang mit der eigenen Endlichkeit. Für andere spielt der Wunsch nach Individualität, Nachhaltigkeit oder Gestaltung eine Rolle. Statt einen Sarg erst im Todesfall auszuwählen, wird er früh Teil des eigenen Lebensumfelds. Das Objekt altert mit, bekommt Spuren des Alltags und erhält damit eine persönliche Geschichte. Ähnliche Ideen finden sich auch in Designprojekten, bei denen Regale oder andere Möbel so konstruiert sind, dass sie später zu einem Sarg umgebaut werden können. Gerade weil solche Ideen ungewohnt wirken, lösen sie oft Staunen, Schmunzeln oder auch Irritation aus. Sie zeigen aber, wie unterschiedlich Menschen heute mit dem Thema Tod umgehen. Manche möchten Distanz, andere Offenheit. Manche halten an Traditionen fest, andere suchen nach einer Form, die besser zu ihrem Leben und ihrer Haltung passt.


Menschen bei einem biologischen Abschied im Garten
Biologische Bestattung im eigenen Garten
Das Geheimnis der biologischen Bestattung

Ein weiterer bemerkenswerter Trend ist die biologische Bestattung, auch bekannt als «grüne Beerdigung». Hierbei wird der Verstorbene ohne chemische Konservierungsstoffe in einem biologisch abbaubaren Sarg beigesetzt. Diese Methode fördert nicht nur eine umweltfreundliche Bestattung, sondern trägt auch zur Rückkehr des Körpers in den Kreislauf der Natur bei. Ein Beispiel sind spezielle Leichentücher aus natürlichen Materialien oder Särge aus unbehandeltem Holz. In vielen Kulturen wird diese Art der Bestattung geschätzt, da sie die Verbindung zur Erde und zur Natur symbolisiert.


So funktioniert die Asche im Feuerwerk
Feuerwerk im Nachthimmel
Asche als Feuerwerk

Eine besonders spektakuläre Art der Ascheverstreuung ist das Feuerwerk. In dieser Methode wird die Asche des Verstorbenen mit speziellen Feuerwerkskörpern kombiniert und bei einer Feier in den Himmel geschossen. Dies schafft nicht nur einen

eindrucksvollen Anblick am Himmel, sondern sorgt auch für einen emotionalen Moment des Abschieds. Angehörige können so auf eine unkonventionelle Art und Weise ihre Trauer ausdrücken und gleichzeitig das Leben des Verstorbenen feiern. Diese Art der Bestattung erfreut sich wachsender Beliebtheit und zeigt, dass der Tod nicht immer mit Trauer verbunden sein muss.


Aquamation. Wenn Wasser und Chemie den Körper zersetzen

Eine Bestattungsform, die immer wieder für Diskussionen sorgt, ist die sogenannte Aquamation, auch alkalische Hydrolyse genannt. Dieses Verfahren wird bereits bei Tieren eingesetzt. Dabei wird der Körper in einer alkalischen Flüssigkeit unter Wärme zersetzt, bis nur noch Knochenreste übrigbleiben. Diese werden danach getrocknet und ähnlich wie Asche in eine Urne gegeben. Das Verfahren gilt in Fachdebatten als ressourcenschonende Alternative zur Kremation, stösst aber auch auf ethische Fragen. Für Menschen ist diese Form der Bestattung in der Schweiz derzeit nicht zugelassen. Auch in Deutschland wird sie zwar öffentlich diskutiert, gehört aber noch nicht zu den regulär etablierten Bestattungsarten. Gerade deshalb zeigt dieses Beispiel, wie stark sich der Umgang mit Tod und Abschied verändert und welche Fragen neue Methoden auslösen können.

Futuristische Einrichtung zur Aquamation
So oder ähnlich könnte eine Aquamation aussehen.

Das machen alle falsch: Die Wahl der richtigen Bestattungsart

Bei all den kreativen Optionen kann es eine Herausforderung sein, die richtige Bestattungsart auszuwählen. Oftmals fühlen sich Angehörige unter Druck gesetzt, traditionell zu handeln oder dem gesellschaftlichen Erwartungsdruck nachzugeben. Es ist wichtig zu erkennen, dass jede Familie und jeder Verstorbene einzigartig ist und das auch bei der Wahl der letzten Ruhestätte berücksichtigt werden sollte. Ein individuelles Gespräch mit einem kompetenten Bestattungsinstitut im Aargau kann helfen, Klarheit zu schaffen und Alternativen aufzuzeigen. In Baden beispielsweise gibt es zahlreiche Institute, die auf individuelle Wünsche eingehen und Fachwissen besitzen.


Die Bedeutung von Vorsorge

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Wahl einer Bestattungsart ist die Vorsorge. Viele Menschen ziehen es vor, ihre eigenen Wünsche bereits zu Lebzeiten festzulegen, um ihren Angehörigen diese Entscheidung zu erleichtern. Ob man nun eine kreative oder traditionelle Beerdigung wünscht, das Festhalten dieser Wünsche in einem Vorsorgevertrag kann für alle Beteiligten entlastend sein. So können Sie sicherstellen, dass Ihre letzte Ruhestätte Ihren Vorstellungen entspricht und Ihre Angehörigen nicht in einer schwierigen Situation zurückgelassen werden.


Hygiene-Standards bei Bestattungen

Nicht zuletzt spielt auch das Thema Hygiene eine zentrale Rolle bei Bestattungen. Insbesondere bei ungewöhnlichen Methoden muss darauf geachtet werden, dass alle Vorschriften eingehalten werden. Die Überführung von Verstorbenen sowie deren Vorbereitung erfordert umfangreiches Fachwissen und Erfahrung seitens des Bestattungsinstituts im Aargau. Damit soll sichergestellt werden, dass sowohl den Verstorbenen als auch den Hinterbliebenen mit Respekt begegnet wird.


Schlussfolgerung

Die modernen Entwicklungen im Bereich der Bestattung zeigen eindrücklich, dass es viele Wege gibt, dem Leben eines geliebten Menschen auf kreative Weise Tribut zu zollen. Von Särgen als Möbelstück bis hin zu spektakulären Feuerwerken. Jede Methode hat ihre eigene Bedeutung und kann helfen, den Trauerprozess individuell zu gestalten. Wenn Sie über alternative Bestattungsmethoden nachdenken oder Fragen zur Vorsorge haben, zögern Sie nicht, sich an ein erfahrenes Bestattungsinstitut im Aargau zu wenden. Sie erhalten fachkundige Unterstützung und wertvolle Informationen über Abläufe sowie Hygienevorschriften.


Nutzen Sie die Gelegenheit, um Ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen und einen unvergesslichen Abschied zu gestalten! Denn letztendlich geht es darum, das Leben des Verstorbenen gebührend zu würdigen, ganz nach seinen Wünschen und denen seiner Angehörigen. Gehen Sie diesen Schritt mit uns zusammen! Wir unterstützen Sie auf Ihrem Weg durch diese herausfordernde Zeit mit Empathie und Fachwissen.


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