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Bestattungsinstitut Harfe GmbH

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Der Weg zum Bestatter: Quereinstieg aus der Pflege

  • Autorenbild: Esther Zürcher
    Esther Zürcher
  • vor 5 Tagen
  • 4 Min. Lesezeit
Viele Bestatter kommen aus Pflegeberufen. Warum ist dieser Übergang so häufig und welchen Vorteil haben  die Erfahrungen und Fähigkeiten aus der Pflege für die Bestattungsbranche? Heute beleuchten wir die Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Berufe und zeigen auf, welche Eigenschaften für den Erfolg in beiden Bereichen entscheidend sind. Praxisnahe Einblicke und Erfahrungsberichte von Quereinsteigern runden das Thema ab.

 

Die Brücke zwischen Pflege und Bestattung

Die meisten Menschen machen sich wenig Gedanken über den eigenen Tod, bis sie mit der Thematik konfrontiert werden. Für viele Angehörige wird der Verlust eines geliebten Menschen zur emotionalen Herausforderung, die oft mit Unsicherheiten verbunden ist. Hier kommen wir als Bestatter ins Spiel – wir begleiten Angehörige durch diese schwerste Zeit ihres Lebens. Viele Bestatter haben zuvor in Pflegeberufen gearbeitet, da beide Berufe eine zentrale Gemeinsamkeit aufweisen: Sie erfordern Empathie, Mitgefühl und ein hohes Mass an Fachwissen.

 

Pflegefachfrau am Zimmer vorbereiten
Vom Pflegeberuf zur Bestatter-Berufung

Die Fähigkeiten, die Pflegekräfte im Umgang mit ihren Patienten entwickeln, sind nicht nur in der Pflege von Bedeutung, sondern auch bei der Bestattung. Die Kommunikation mit Angehörigen spielt eine entscheidende Rolle, um vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen. Zudem müssen Bestatter über umfassendes Wissen in Bezug auf rechtliche Vorschriften, Hygienevorschriften und Abläufe rund um eine Beerdigung verfügen. Diese Kenntnisse sind vergleichbar mit den Anforderungen im Pflegebereich, wo ebenfalls ein umfangreiches Wissen über medizinische Abläufe notwendig ist.

 

Das Geheimnis erfolgreicher Übergänge in die Bestattungsbranche

Der Wechsel von der Pflege in die Bestattungsbranche mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, aber viele Faktoren machen diesen Schritt attraktiv. Zum einen suchen viele Pflegekräfte nach neuen Herausforderungen oder einem Berufsfeld, das weniger physisch belastend ist. Dazu kommt ein Unterschied, den viele erst im Alltag spüren. In der Pflege steht oft eine kranke Hauptperson im Zentrum. Da ist Druck, weil jemand gesund werden sollte, oder weil man miterlebt, wie es zu Ende geht. Als Bestatter verschiebt sich der Fokus. Im Mittelpunkt stehen die Angehörigen, die weiterleben. Das Leben geht weiter, trotz allem. Das empfinden manche als befreiend, weil sie ihre empathischen Fähigkeiten in einem neuen Kontext einsetzen und Menschen in einer ebenso sensiblen Phase ihres Lebens unterstützen können.

 

Ein weiterer Grund für diesen Quereinstieg ist die Möglichkeit, sich auf individuelle Weise um Menschen zu kümmern. Die Arbeit als Bestatter bietet Raum für persönliche Gestaltung und den Aufbau tieferer Beziehungen zu den Hinterbliebenen. Viele Pflegekräfte finden es erfüllend, Angehörige während eines Trauerprozesses zu begleiten und ihnen bei der Organisation der Beerdigung zur Seite zu stehen.

 

Pflegepersonal in Weiterbildung
Permanente Weiterbildung ist in jeder Branche wichtig

Doch wie gelingt dieser Übergang erfolgreich? Ein wichtiger Aspekt ist die Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung. Bestatter benötigen spezifische Kenntnisse über die Branche, die sie sich durch gezielte Schulungen und Praktika aneignen können. Dazu kommt ein Punkt, den viele unterschätzen. In der Bestattung muss jede Handlung sitzen. Termine sind fix. Abläufe sind eng getaktet. Fehler dürfen nicht passieren. Es geht nicht nur um das Image der Firma, sondern um das Vertrauen der Hinterbliebenen. Dieses Vertrauen entsteht durch saubere Arbeit, klare Kommunikation und Verlässlichkeit, auch dann, wenn der Druck hoch ist. Gerade nach Unfällen oder belastenden Todesfällen müssen Bestatter professionell bleiben, obwohl die Situation emotional und organisatorisch anspruchsvoll ist.

 

So funktioniert der Quereinstieg: Erfahrungen von ehemaligen Pflegekräften

Ehemalige Pflegekräfte berichten von ihren Erfahrungen beim Wechsel in die Bestattungsbranche. Viele von ihnen betonen, dass sie ihre empathischen Fähigkeiten als entscheidenden Vorteil empfinden. „In der Pflege habe ich gelernt, wie wichtig es ist, zuzuhören und präsent zu sein“, sagt eine ehemalige Pflegerin. „Diese Fähigkeiten kann ich nun direkt bei meiner Arbeit als Bestatterin anwenden.“ Diese persönliche Verbindung zu den Hinterbliebenen hilft nicht nur dabei, Vertrauen aufzubauen, sondern schafft auch einen Raum für offene Gespräche über Trauer und Verlust.

 

Darüber hinaus wird oft erwähnt, dass die Arbeit im Bestattungswesen eine gewisse Erfüllung bietet. Die Möglichkeit, Menschen in ihrer Trauer zu begleiten und ihnen durch diese schwierige Zeit zu helfen, wird von vielen als bereichernd empfunden.

Eine ehemalige Pflegekraft schildert: „Es gibt nichts Schöneres, als zu sehen, wie man Angehörigen helfen kann, ihren Schmerz ein Stück weit zu lindern.“

 

Dieser positive Einfluss auf das Leben anderer Menschen motiviert viele Quereinsteiger dazu, sich weiter in diesem Bereich zu engagieren und ihr Wissen auszubauen. So werden ehemals pflegende Personen oftmals zu Experten im Bereich der sogenannten Vorsorge – einem Thema von wachsender Bedeutung in der Bestattung Aargau.

 

Das machen alle falsch: Vorurteile über den Berufswechsel

Trotz der vielen positiven Aspekte gibt es auch Vorurteile gegenüber dem Quereinstieg aus der Pflege in die Bestattungsbranche. Oftmals wird angenommen, dass Personen aus Pflegeberufen aufgrund ihrer Erfahrungen nicht in der Lage seien, mit dem Tod umzugehen oder dass sie emotional überlastet sind. Diese Annahmen entbehren jedoch jeder Grundlage.

 

Vielmehr bringt gerade die Ausbildung im Pflegebereich wertvolle Kompetenzen mit sich: Die Fähigkeit zur Selbstreflexion ist entscheidend für den Umgang mit emotionalen Herausforderungen im Arbeitsalltag als Bestatter. Zudem entwickeln Pflegekräfte eine resiliente Haltung gegenüber Belastungen – Eigenschaften, die im Umgang mit Trauernden unerlässlich sind.

 
Ein weiteres Missverständnis betrifft das vermeintliche Bild des „callous undertaker“, also des gefühlskalten Bestatters. Ehemalige Pfleger betonen immer wieder die Wichtigkeit des Mitgefühls und des persönlichen Kontakts – Werte, die sie aus ihrer Zeit in der Pflege mitgebracht haben.

 

Eine erfüllende Zukunft im Bestattungswesen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass viele Fähigkeiten aus der Pflege nahtlos in die Bestattungsbranche übertragen werden können. Empathie, Kommunikationsstärke sowie Fachwissen sind entscheidend für den Erfolg in beiden Berufen – sei es bei einer Beerdigung oder während einer pflegerischen Betreuung. Quereinsteiger bringen wertvolle Perspektiven in das Bestattungsinstitut Baden ein und können dazu beitragen, das Angebot an Dienstleistungen weiterzuentwickeln.

 

Wenn Sie selbst aus einem Pflegeberuf kommen oder jemanden kennen, der an einem Quereinstieg interessiert ist, ermutigen wir Sie dazu, diesen Schritt in Betracht zu ziehen. In einer Zeit des Wandels bieten sich im Bereich der Bestattung Aargau neue Chancen für engagierte Menschen – sowohl für deren persönliche als auch für deren berufliche Entwicklung.

 

Schlussendlich zeigt sich: Der Weg zum Bestatter ist nicht nur machbar; er kann auch ungemein wertvoll sein – sowohl für Sie selbst als auch für die Menschen, denen Sie helfen dürfen! Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick auf diese spannende Branche werfen!

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