Erd- oder Feuerbestattung

Erdbestattung

Woher kommt eigentlich dieser Brauch? Die Tradition hat christlichen Ursprung und gehört zu den ältesten Bestattungsformen. Für die Auferstehung, also dieRückkehr des Menschen zu Gott, muss der menschliche Körper erhalten bleiben – es ist die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod. Heute verdrängt die Kremation die traditionelle Erdbestattung immer häufiger.


Bei einer Erdbestattung wird der Sarg entweder beim Bestatter, in der Aufbahrungshalle des Friedhofs oder zu Hause für die Verabschiedung aufgestellt. Für die Trauernden ist dies oft ein relevanter Teil des Abschiednehmens.


Die erfolgt in der Regel auf dem Friedhof der Wohngemeinde des Verstorbenen, respektive seines letzten Steuersitzes. In Ausnahmefällen kann die Beisetzung auch in einer anderen Gemeinde stattfinden, sofern eine Bewilligung vorliegt. Seit Jahrhunderten verläuft ein christliches Begräbnis ähnlich.


Feuerbestattung

Im Gegensatz zu einer Erdbestattung, wo ein Körper zeitnah beigesetzt werden sollte, gibt es bei der Kremation weniger Vorschriften. Gesetzlich ist aber bei beiden Bestattungsarten eine Wartefrist von 48 h vorgeschrieben, bevor eine Erdbestattung oder eine Kremation vorgenommen werden darf. In der Regel findet eine Urnenbeisetzung innert einer Frist von 14 Tagen, eine Feuerbestattung innert 2-7 Tagen statt.


Einwilligung der Angehörigen

Bei der Kremation, wie bei der Erdbestattung braucht eine ärztliche Todesbescheinigung, oder zusätzlich die Freigabe der Staatsanwaltschaft, falls es sich um einen nicht natürlichen Todesfall handelt. Bei der Feuerbestattung braucht es zusätzlich einen Kremationsauftrag, den in der Regel die Wohngemeinde ausfüllt und von den Angehörigen unterzeichnet wird sowie eine Anmeldung eines Todesfalls, welche vom Zivilstandsamt des Sterbeortes ausgestellt wird.


Bei der Erdbestattung kümmert sich die Wohngemeinde um alle Dokumente. Als Bestatter sind wir aber immer dazu verpflichtet, zu kontrollieren, dass eine ärztliche Todesbescheinigung vorliegt, welche auch korrekt ausgefüllt ist.


Auch bei einem Kremationswunsch können die Angehörigen sich vom Verstorbenen im Sarg verabschieden, bevor der Körper ins Krematorium überbracht wird. Das Bestattungsunternehmen koordiniert die Terminplanung, die Überführung, die Formalitäten sowie den Rücktransport der Urne bis zum Transport der Urne zum Beisetzungsort, wenn das so von den Angehörigen gewünscht wird.


Eine Einäscherung dauert etwa 75 Minuten, dabei wird der Ofen auf ungefähr 850 Grad erhitzt. Die Asche wird dann in eine Urne gefüllt, die mit dem Namen, dem Geburtsjahr und dem Sterbejahr versehen wird. Jede Einäscherung wird registriert und erhält eine Nummer, welche vom System im Krematorium vergeben wird.

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